Kunst am Wasser - „Umění u vody“

 



Deutsch-Tschechisches Kunstsymposium an der Talsperre Kriebstein – vom 19. bis zum 25. Juli 2010 in Zusammenarbeit mit der Kunstschule MOST
 
Die Kulturwerkstatt Waldheim, vertreten durch Frau Dr. Brunhilde Becker, unterbreitete dem Zweckverband Kriebstein Talsperre, dem Mittelsächsischen Kultursommer e.V. und dem Zweckverband Kommunale Wasserversorgung/Abwasserentsorgung "Mittleres Erzgebirgsvorland(MEV) den Vorschlag, das 10. Kunstsymposium „Kunst am Wasser“ durch einige erweiterte inhaltliche und zielgruppenorientierte Aspekte aufzuwerten.
 
Die Projektentwicklung zielt auf den Jubiläumscharakter 2010 hin. Die Ausschreibung soll sich dabei auf die sächsisch-tschechischen Euroregionen beschränken.
 
Mit dem weiteren Ausbau eines Kunstwanderweges um die Talsperre Kriebstein, der die Kunstwerke der zehn Jahre "Kunst am Wasser" präsentiert,wird einStück kulturelle Infrastruktur ausgebaut. Das Tourismus- und Freizeitangebot des Zweckverbandes Kriebstein Talsperre wird durch den Kunstwanderweg nachhaltig aufgewertet.
 
Auch wenn heute die Talsperre Kriebstein kein Badegewässer mehr ist, gibt es keine Abstriche an Erholungs- und Freizeitangeboten.
Eine Seebühne, ein Kletterwald und ein begonnener Kunstpfad bereichern heute die traditionellen Angebote zusätzlich.
Die Verknüpfung der historisch gewachsenen Standortfaktoren an der Talsperre Kriebstein mit dem Medium Kunst ist eine Bereicherung der Angebote.
So gehört ein Theaterabend der Seebühne Kriebstein zum erweiterten Sommerangebot, wie auch das eine Woche im Juli 2010 zu gestaltende Symposium "Kunst am Wasser".
Mit der Ausdehnung des Symposiums auf eine sächsisch-tschechische Ebene werden die bisherigen Kunstaktionen und deren Ergebnisse in einen neuen Kontext gestellt. Die öffentliche Bedeutsamkeit bekommt eine überregionale Ausstrahlung.
  
Seit dem Jahr 2001 fanden jährlich im Juli künstlerische Aktivitäten unter dem Dachnamen „Kunst am Wasser“ statt.
Die Idee ist in den zurückliegenden Jahren zur Tradition geworden.
Von einem anfänglich breit aufgestellten Profil der Malerei und Grafik etablierte sich das Kunstpleinair etwa ab 2004 zu einem Aktionsraum für Holzbildhauer.
 
Mehr als 40 Kunstprojekte entstanden und sind dem Besucher rund um die Talsperre Kriebstein zugängig.
In der Landschaft, in der die Kunstwerke entstanden, finden die Besucher eine Synthese zwischen - Selbst aktiv, Wandern und Kunsterlebnis - .
Dieses Grundanliegen wird auch 2010 zum Anspruch erhoben.
 
 
Ziel dieses Symposiums ist ein kultureller Dialog auf verschiedenen Ebenen.
Mittels kultureller und künstlerischer Formen ist die Kombination von Kunsterlebnis, Erholung und Landschaftserlebnis aufzugreifen.
Das Bildhauersymposium wird als „Freiluftatelier“ an der Talsperre Kriebstein
durchgeführt.
Zirka 10 Künstler aus Sachsen und Tschechien können sich mittels
Ausschreibung für das Symposium bewerben.
 
Das bereits bestehende Thema „KUNST AM WASSER“ in der künstlerischen Szene von Kriebstein wird 2010 auf deutsch-tschechische Ebene gehoben und inhaltlich definiert.
Der künstlerische Schaffensprozess 2010 steht unter dem Leitthema:
 
Art of Water – Sculpture, Art und Landscape“
 
Art of Water   -            symbolisiert die Verschmelzung von Wasser und Kunst
                                     und die Aufstellung der Skulpturen am Gewässer
Sculpture        -         symbolisiert die Verbundenheit und die Kreativität der
                                     Künstler mit dem Element Holz
 
Art                   -          symbolisiert das Zusammenspiel von regionalen und
                                    tschechischen Künstlern, ihre kulturellen Aktivitäten und
                                    den kulturellen Dialog
Landscape     -         symbolisiert die Vernetzung zwischen Kultur und
                                    Tourismus sowie die Verbesserung der Lebensqualität
                                    durch Kunst und Kultur am Wanderweg.